„Rhiannon 1: Der Turm der Raben“ von Kate Forsyth

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Titel: Rhiannon 1: Der Turm der Raben

Teil 1 von 3
Autor: Kate Forsyth
Verlag: blanvalet
Erschienen: 21.12.2015, ebook
Seitenzahl: 395
Preis: 6,99 EUR
ISBN: 978-3-641-16829-2
Klappentext: Rhiannon ist nicht wie die anderen Satyricorns, denn da ihr Vater ein Mensch war, sind ihr niemals Hörner gewachsen. Rhiannon ist eine Außenseiterin, und schon bald werden die anderen Satyricorns sie töten. Doch eines Tages sieht sie eine Herde geflügelter Pferde am Himmel vorbeiziehen – und plötzlich weiß die junge Frau, was sie tun muss …

Mehr zum Inhalt:

Leider ist der Klappentext eher dürftig.
Ein-Horns Tochter hat in der Gruppe der Satyricorns die niedrigste Stellung, sie ist fast gleichgestellt mit den Gefangenen, die der Stamm macht. Ihr Vater war ein Mensch und sehr zur Verärgerung ihres Stamms ist ihr bisher kein Horn gewachsen – anstelle von Hufen besitzt sie menschliche Füße und hat auch sonst zu viel Ähnlichkeit mit einem Menschen als mit einem Satyricorn. Dies ist der Grund, warum sie damit rechnen muss, dass ihr Stamm sei eines Tages tötet – noch wird sie davor nur bewahrt weil sie eben Ein-Horns Tochter ist, der Anführerin des Stamms. Deshalb beginnt das Mädchen mit Hilfe eines geflügelten Pferdes seine Flucht zu planen.
Völlig entkräftet und bewusstlos wird sie von dem Jungen Lewen gefunden, der seine Ferien zu Hause bei seinen Eltern verbringt. Sie wird dort versorgt und erhält später den Namen Rhiannon.
Als die Ferien vorbei sind entschließt man sich Rhiannon zur Theurgia (Schule für Hexenlehrlinge) in die Hauptstadt Lucescere mitzunehmen: Da sie ein geflügeltes Pferd gezähmt hat, wird angenommen, dass sie über magisches Talent verfügt. Also macht sie sich mit Lewen und einer Gruppe anderer Lehrlinge und ihren Mentoren auf die lange und gefährliche Reise in die Hauptstadt.

Meine Meinung:

Tolle High-Fantasy mit zauberhaften und auch grausigen Wesen, eine spannende Story und eine so detailreiche Welt wird uns hier vorgestellt. Kate Forsyth hat eine wirklich gut durchdachte und fantasievolle Welt erschaffen, die voller Magie und großen Heldensagen steckt.

Die Hauptpersonen sind facettenreich, liebevoll und vor allem authentisch beschrieben. Der Schreibstil von Kate Forsyth ist fesselnd und die bildgewaltige Sprache lassen die Abenteuer von Rhiannon und Ihren Gefährten vor dem geistigen Auge entstehen.

Ich muss zugeben, dass ich zwischenzeitlich trotzdem Probleme hatte, der Geschichte weiter folgen zu wollen, denn manchmal kam sie mir etwas in die Länge gezogen vor. Das liegt aber nur an der sehr detailreichen Beschreibung der Landschaften und auch einiger Dialoge zwischen den Charakteren.Wer sich davon nicht abhalten lässt, findet im ersten Teil der Trilogie um Rhiannon eine abenteuerliche Geschichte mit einer nicht alltäglichen aber wirklich liebenswerten Protagonistin.

Ich bin mir nicht sicher, ob man die Reihe um den „Magischen Schlüssel“ der Autorin nicht vorher gelesen haben sollte – die Geschichten spielen in der gleichen Welt, sind aber eigentlich unabhängig von einander. Doch bei der Erwähnung vieler Namen und der wirklich umfangreichen Geschichte dieser Welt, hätte ich mir an manchen Stellen mehr Erklärungen gewünscht. Glücklicherweise gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit vielen Erläuterungen.

Fazit:

Wer sich von einigen Längen nicht abhalten lässt und der Geschichte um Rhiannon eine Chance gibt, wird mit einem grandiosen und spannenden High-Fantasy Roman belohnt.

bewertung sag nie ihren Namen
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